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ZWEITER SAISONSIEG: CALLAWAY COMPETITION AUCH IN MOST ERFOLGREICH

Callaway-Duo Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer gewannen nach einem schwierigen und unglücklichen Samstag das Sonntagsrennen beim zweiten Lauf des ADAC GT Masters im Autodrom Most (CZ) – der zweite Sieg für Callaway Competition in der Saison 2019.

Nach dem erfolgreichen Auftaktwochenende in Oschersleben gelang es Callaway Competition mit seinen beiden Piloten Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern) am vergangenen Wochenende (17.-19. Mai) auf Autodrom Most nachzulegen. Mit dem zweiten Saisonsieg am Sonntagnachmittag sammelte das Corvette-Team viele wichtige Punkte, die ihnen am Tag zuvor jedoch noch verwehrt blieben.

Bereits im freien Training am Freitag hatte sich angedeutet, dass mit der Corvette C7 GT3-R mit der Startnummer 77 auf dem Kurs nahe der deutschen Grenze zu rechnen war: Pommer und Kirchhöfer fuhren in zweiten Durchgang des Tages Bestzeit.

Im Qualifying für das Samstagsrennen konnte Markus Pommer in dem engen Fahrerfeld – 24 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde – die zehnte Startposition sichern. Keine Optimale Position, wie sich unmittelbar nach dem Start in der ersten Schikane herausstellte. Pommer, der den Start übernahm, geriet unverschuldet in eine Kollision und musste durchs Kiesbett wieder auf die Strecke.
Glück im Unglück. Die Corvette mit Pommer am Steuer verlor nur zwei Positionen, welche er bis zum Fahrerwechsel wieder zurückgewinnen konnte.

Während des Pflicht Boxenstopps und dem Fahrerwechsel gab es ein Missverständnis und Marvin Kirchhöfer überquerte die Linie am Ende der Boxengasse zu früh. In Folge dessen ordnete die Rennleitung ein erneutes Durchfahren der Boxengasse an. Dies zerschlug eine aussichtsreiche Position in den Punkterängen. Am Ende überquerte die Corvette mit der Nummer 77 auf Platz 21 die Ziellinie.

Am Sonntag prompt die Antwort. In einem spannenden Qualifying für das zweite Rennen am Nachmittag, bei dem Kirchhöfer mit allen Mitteln jeden Millimeter der Strecke ausnutzte, sprang für die Callaway-Corvette mit Rang zwei ein Startplatz in der ersten Reihe heraus. Was folgte, war ein perfekter Sonntag.

Kirchhöfer konnte mit einem beeindruckenden Start bereits in der ersten Schikane die Führung übernehmen und bis zum Fahrerwechsel an Kollege Pommer, komfortabel ausbauen. Auch beim Stopp lief dieses Mal alles glatt und Pommer konnte den zweiten Sieg der Saison mit drei Sekunden Vorsprung vor den beiden Lamborghini-Piloten Ineichen und Perera, sicher nach Hause fahren.

Das Podium komplettierten die beiden Markenkollegen David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing), die in der zweiten Corvette im Starterfeld auf Platz drei landeten.
Weiter geht es in der ADAC GT Masters vom 7. – 9. Juni mit dem dritten Saisonlauf auf dem Red Bull Ring.

„Alles in allem hatten wir ein gutes Wochenende. Wir sind sehr gut ins Wochenende gestartet und mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben. Wir wussten, dass wir in Most sehr schnell sein würden. Aber man hat auch gesehen wie eng das Fahrerfeld ist. Es war wichtig, dass wir nach dem unglücklichen Verlauf am Samstag, direkt eine Antwort darauf gegeben haben. Das Team hat einen tollen Job gemacht.“ Marvin Kirchhöfer (25/Luzern)

„Nachdem wir am Samstag viel Pech hatten, lief am Sonntag hingegen alles nach Plan. Das Qualifying war bereits sehr gut und die Grundvoraussetzung für den Sieg. Marvin hat gleich beim Start die Führung übernommen. Danach wurde es durch die Unterbrechung noch einmal spannend, da unser Vorsprung dahin war. Aber wir hatten eine gute Strategie. Danach konnte ich den Sieg nach Hause fahren.“ Markus Pommer (28/Heilbronn)

„Der Sieg am Sonntag war wichtig fürs Team und die richtige Antwort auf ein verkorkstes punktelose Samstags Rennen. Du kannst dir in diesem Feld keine Fehler erlauben und am Samstag haben wir einfach zu viele gemacht. Während der Trainingssitzungen am Donnerstag und Freitag haben wir noch mit Reifen Problemen zu kämpfen gehabt, welche wir bis zu den Rennen komplett in den Griff bekommen haben, dies war sicherlich der Schlüssel zu der guten Race Pace. Wie jedes Jahr, müssen wir versuchen unsere Punktausbeute in der ersten Saison Hälfte zu maximieren, da die Strecken in der zweiten Saison Hälfte größtenteils anderen Fahrzeugkonzepten mehr entgegenkommen. Nachdem unser Fahrzeug gegenüber dem Vorjahr unverändert ist, wird sich dieses Bild auch in 2019 zeigen. Bedingt durch die Aerodynamischen Updates einzelner Hersteller scheint dieser Trend in 2019 noch ausgeprägter. „ Mike Gramke (Teamchef)

Text: A.Dannenberg / Motorsport-Karriere.de
Foto: Burkard Kasan